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Re: Immanuel Kant und was er um 1750 schon erkannt hat.

Ungelesener Beitrag#21von Registrierte Benutzer free » 29. Dez 2011, 18:26

Hallo Lakota,

Lakota hat geschrieben:
„Belasse alle Dinge die Dir begegnen in ihrem eigenen Wesen, dann werden sie, durch Dich aus sich selbst heraus befreit“! (Buddhistische Weisheit)

*strene* *strene* *strene*


Deshalb ist mein Nickname free. Danke für diese Buddhistische Weisheit. Freiheit ist das oberste Prinzip. Im Gedanken, im Handeln - immer. Natürlich ist es nicht immer einfach. Doch es könnte einfach sein. Alles fließen lassen. Ich denke mir das oft im Straßenverkehr... so viele Schilder, Verbote, Gebote, Regeln... ich bin mir sicher, hätten wir Menschen weniger Regeln würde auch nichts schlimmes passieren. Nein, Rücksicht wäre wieder eine natürliche Tugend. Einfühlsamkeit würde schon in den Kinderschuhen heranreifen. Vorsicht wäre wichtiger als Versicherung.... 10000 Beispiele wie ich in meinem Kopf eine ganz andere Welt bastle.

Dieses Schema ist auf sämtliche Lebensbereiche anwendbar. Ob ich die Essenszubereitung hernehme - kochen ohne Rezept. Ob ich die Bildung hernehme - das natürliche Erwachen der Lernlust nutzen. Ob ich die Medizin hernehme - zuerst mal selber in den Körper hören bevor man ihn an einen Arzt abgibt. Eine endlose Liste ließe sich erstellen. Es ist so pervers dass der Mensch sich nicht mehr als natürliches, lebendiges, freies Wesen sehen kann. Sooo pervers. Auch ein Mensch besteht aus Fleisch und Blut, kommt aus der Natur und ist - nicht nur zynisch gemeint - biologisch abbaubar. Also steckt in jedem von uns unserer NATUR!

Träumt mit mir, ich bin momentan auf Wolke 7 wenn ich daran denke, was alles möglich wäre wenn jeder er selbst - also frei wäre ...

bussl, eure

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Re: Immanuel Kant und was er um 1750 schon erkannt hat.

Ungelesener Beitrag#22von Registrierte Benutzer The host » 29. Dez 2011, 20:33

free hat geschrieben:Hallo Lakota,

Lakota hat geschrieben:
„Belasse alle Dinge die Dir begegnen in ihrem eigenen Wesen, dann werden sie, durch Dich aus sich selbst heraus befreit“! (Buddhistische Weisheit)

*strene* *strene* *strene*


Deshalb ist mein Nickname free. Danke für diese Buddhistische Weisheit. Freiheit ist das oberste Prinzip. Im Gedanken, im Handeln - immer. Natürlich ist es nicht immer einfach. Doch es könnte einfach sein. Alles fließen lassen. Ich denke mir das oft im Straßenverkehr... so viele Schilder, Verbote, Gebote, Regeln... ich bin mir sicher, hätten wir Menschen weniger Regeln würde auch nichts schlimmes passieren. Nein, Rücksicht wäre wieder eine natürliche Tugend. Einfühlsamkeit würde schon in den Kinderschuhen heranreifen. Vorsicht wäre wichtiger als Versicherung.... 10000 Beispiele wie ich in meinem Kopf eine ganz andere Welt bastle.

Dieses Schema ist auf sämtliche Lebensbereiche anwendbar. Ob ich die Essenszubereitung hernehme - kochen ohne Rezept. Ob ich die Bildung hernehme - das natürliche Erwachen der Lernlust nutzen. Ob ich die Medizin hernehme - zuerst mal selber in den Körper hören bevor man ihn an einen Arzt abgibt. Eine endlose Liste ließe sich erstellen. Es ist so pervers dass der Mensch sich nicht mehr als natürliches, lebendiges, freies Wesen sehen kann. Sooo pervers. Auch ein Mensch besteht aus Fleisch und Blut, kommt aus der Natur und ist - nicht nur zynisch gemeint - biologisch abbaubar. Also steckt in jedem von uns unserer NATUR!

Träumt mit mir, ich bin momentan auf Wolke 7 wenn ich daran denke, was alles möglich wäre wenn jeder er selbst - also frei wäre ...

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Hallo liebe free,
das ergibt für mich gerade keinen Sinn.
heißt das, man soll passiv jeden so sein lassen, wie er ist , genauso mit allen Schwächen annehmen und er wird frei sein? (?)
Oder heißt das, man befreit den Anderen indem man sein wahres So - Sein erkennt?
Beinhaltet das , dass jeder jemanden braucht, der bei seiner Befreiung hilft?
Oder geht es deiner Meinung nach darum, sich von Regeln zu befreien?
Oder hab ich vielleicht gar nichts verstanden?

Liebe Grüße von hosti
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Re: Immanuel Kant und was er um 1750 schon erkannt hat.

Ungelesener Beitrag#23von Registrierte Benutzer free » 29. Dez 2011, 20:43

Hallo Hosti,

ich fühle mich zutiefst geehrt dass du mir diese Fragen stellst.
The host hat geschrieben:
Hallo liebe free,
das ergibt für mich gerade keinen Sinn.
heißt das, man soll passiv jeden so sein lassen, wie er ist , genauso mit allen Schwächen annehmen und er wird frei sein? (?)
Oder heißt das, man befreit den Anderen indem man sein wahres So - Sein erkennt?
Beinhaltet das , dass jeder jemanden braucht, der bei seiner Befreiung hilft?
Oder geht es deiner Meinung nach darum, sich von Regeln zu befreien?
Oder hab ich vielleicht gar nichts verstanden?

Liebe Grüße von hosti


Natürlich reagierst du jetzt mit Verwirrung. Ging mir genau so - und Zig-1000 Menschen ebenso. Ja, es gilt Menschen mit allen Schwächen anzunehmen ohne selbst darunter zu leiden oder devot zu sein. Einfach frei denken zu können - die Dinge so nehmen wie sie eben sind. Keine Gewichtung, keine Bewertung haben. Das ist unheimlich schwer in unserer Welt, dennoch ist es essentiell notwendig um zu SEIN.
Nein, niemand benötigt niemand um selbst zu sein und niemand muss befreit werden. Jeder muss sich selbst befreien. Ganz allein. selbst. nur du. nur ich. nur einer selbst.
Nein, Regeln wurden meiner Meinung nach aufgestellt um Menschen zu kontrollieren und zum Konsum, zur Wirtschaft - anti Familie einzustellen. So wie Heureka die Kollektive Zwangsneurose Beschreibt.
Meine Schwiegermutter sagte heute: "Haben wir nicht alle irgendeinen Klopfer (Schaden) ?" JA, haben wir. Doch nur wenn wir daran arbeiten und unser Selbst wiederfinden womit wir in die Wiege gelegt wurden (vorbehaltlich Vorleben aus denen wir lernen müssen - nenn es Erbsünde wenn du willst...) dennoch haben wir alle einen gewissen Klopfer... der der ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.

Du hast alles verstanden so wie es ist. lieb dich.

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Re: Immanuel Kant und was er um 1750 schon erkannt hat.

Ungelesener Beitrag#24von Registrierte Benutzer The host » 29. Dez 2011, 21:35

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Re: Immanuel Kant und was er um 1750 schon erkannt hat.

Ungelesener Beitrag#25von Registrierte Benutzer heureka47 » 30. Dez 2011, 00:02

Ich gebe zu, es ist keine leichte Frage, inwieweit man andere Menschen so annehmen kann / sollte, wie sie sind. Aber auch diese meine Fragestellung ist ein RATIONALES "Konzept" und diese Frage würde sich nicht stellen, wenn ich das Prinzip der "bedingungslosen Liebe" voll durchziehen würde / könnte.

Es geht dabei ja nicht nur darum, den/die "anderen" so zu nehmen / lassen, wie sie sind, sondern ich selbst soll mich dann ja auch so annehmen, wie ich bin - und das schließt meine BEDÜRFNISSE ein. Und wenn es in Gegenwart oder dem Einfluß anderer Menschen oder dem, was sie tun, mir nicht möglich ist, meine BEDÜRFNISSE zu leben / zu befriedigen, dann müßte ich ja eine Änderung versuchen herbeizuführen - auf die eine oder andere Art.

Entweder ich spreche den/die Menschen an, die mich "stören" und frage, ob es möglich ist, die "Störung" abzustellen oder zu verringern - oder ich entferne mich von der Störquelle.

Andere Menschen um Änderung dessen zu bitten, was mich stört / nervt oder ähnliches bedeutet überhaupt nicht, dass ich die anderen nicht "so annehme, wie sie sind". Ich verurteile sie nicht, ich denke nicht schlecht über sie und wünsche ihnen nichts "Böses". Ich gestalte nur mein Leben und achte meine Bedürfnisse / Gefühle und setze mich für sie und mich ein.

Wenn der Wirt des Restaurants nicht bereit ist, die Musik leiser zu drehen, die mir zu laut ist, gehe ich wieder.

.

Nach diesem Weltbild, das ich hier andeute, zu leben, kann nicht mit einer einzigen Entscheidung optimal umgesetzt werden.
Und wer sich noch nicht zu seinem höheren Bewußtsein, dem "Höheren / wahren Selbst" ENTSCHIEDEN hat, sollte DAS zuerst tun - denn unter der Dominanz des Ego dieses Weltbild zu leben, ist nicht möglich - oder es macht krank.
Das Ego kann das einfach nicht. Es entspricht nicht seiner Natur. Es entspricht aber der Natur des Höheren Selbst - denn es ist im Grunde die - bedingungslose - Liebe.
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Re: Immanuel Kant und was er um 1750 schon erkannt hat.

Ungelesener Beitrag#26von Registrierte Benutzer Lakota » 30. Dez 2011, 08:52

heureka47 hat geschrieben:Ich gebe zu, es ist keine leichte Frage, inwieweit man andere Menschen so annehmen kann / sollte, wie sie sind. Aber auch diese meine Fragestellung ist ein RATIONALES "Konzept" und diese Frage würde sich nicht stellen, wenn ich das Prinzip der "bedingungslosen Liebe" voll durchziehen würde / könnte.

Es geht dabei ja nicht nur darum, den/die "anderen" so zu nehmen / lassen, wie sie sind, sondern ich selbst soll mich dann ja auch so annehmen, wie ich bin - und das schließt meine BEDÜRFNISSE ein. Und wenn es in Gegenwart oder dem Einfluß anderer Menschen oder dem, was sie tun, mir nicht möglich ist, meine BEDÜRFNISSE zu leben / zu befriedigen, dann müßte ich ja eine Änderung versuchen herbeizuführen - auf die eine oder andere Art.

Entweder ich spreche den/die Menschen an, die mich "stören" und frage, ob es möglich ist, die "Störung" abzustellen oder zu verringern - oder ich entferne mich von der Störquelle.

Andere Menschen um Änderung dessen zu bitten, was mich stört / nervt oder ähnliches bedeutet überhaupt nicht, dass ich die anderen nicht "so annehme, wie sie sind". Ich verurteile sie nicht, ich denke nicht schlecht über sie und wünsche ihnen nichts "Böses". Ich gestalte nur mein Leben und achte meine Bedürfnisse / Gefühle und setze mich für sie und mich ein.

Wenn der Wirt des Restaurants nicht bereit ist, die Musik leiser zu drehen, die mir zu laut ist, gehe ich wieder.

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Nach diesem Weltbild, das ich hier andeute, zu leben, kann nicht mit einer einzigen Entscheidung optimal umgesetzt werden.
Und wer sich noch nicht zu seinem höheren Bewußtsein, dem "Höheren / wahren Selbst" ENTSCHIEDEN hat, sollte DAS zuerst tun - denn unter der Dominanz des Ego dieses Weltbild zu leben, ist nicht möglich - oder es macht krank.
Das Ego kann das einfach nicht. Es entspricht nicht seiner Natur. Es entspricht aber der Natur des Höheren Selbst - denn es ist im Grunde die - bedingungslose - Liebe.


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„Durch das überwinden des Ego, wird man wieder zum Beobachter
der alles wie ein Kind konfliktlos betrachten kann. > Konflikt ist nichts weiter als
das Leugnen dessen, was ist, oder das Davonlaufen vor dem, was ist. Einen
anderen Konflikt gibt es nicht. Unser innerer Konflikt wird immer komplexer
und unlösbarer, weil wir uns weigern, uns dem zu stellen, was ist“!

(Krishnamurti)
Intelligenz, die voll erwacht ist, ist Intuition, und Intuition ist die einzig wahre Führung im Leben!
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Re: Immanuel Kant und was er um 1750 schon erkannt hat.

Ungelesener Beitrag#27von Registrierte Benutzer heureka47 » 31. Dez 2011, 15:14

Lakota hat geschrieben:


„Durch das überwinden des Ego, wird man wieder zum Beobachter
der alles wie ein Kind konfliktlos betrachten kann. > Konflikt ist nichts weiter als
das Leugnen dessen, was ist, oder das Davonlaufen vor dem, was ist. Einen
anderen Konflikt gibt es nicht. Unser innerer Konflikt wird immer komplexer
und unlösbarer, weil wir uns weigern, uns dem zu stellen, was ist“!

(Krishnamurti)



Perfekt.
Und die Kraft, die uns ermöglicht, uns dem zu stellen, was uns angeht, ist die Kraft der spirituellen Liebe, auf die wir lernen müssen zu vertrauen, auch wenn wir ihre wahre Größe und Qualität noch nicht kennen.
Auch SO gesehen, geht es zuerst darum, Angst zu überwinden.
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